Details zur ausgewählten Art
Rhyparia rufescens 

Rhyparia rufescens: Weibchen (La Gomera) Rhyparia rufescens: Weibchen in Ruhe Rhyparia rufescens: Männchen Rhyparia rufescens: Männchen Rhyparia rufescens: Männchen Rhyparia rufescens: Eigelege Rhyparia rufescens: Jungraupe Rhyparia rufescens: halbwüchsige Raupe Rhyparia rufescens: halbwüchsige Raupe Rhyparia rufescens: Raupe im vorletzten Stadium Rhyparia rufescens: Raupe nach der letzten Häutung Rhyparia rufescens: ausgewachsene Raupe Rhyparia rufescens: Kokon Rhyparia rufescens: Puppe Rhyparia rufescens: Puppe Rhyparia rufescens: Raupe im Habitat (Geranium canariensis) Rhyparia rufescens: Die Raupen ruhen auch gerne auf alten Blättern am Boden. Rhyparia rufescens: Habitat: befressene Boraginaceae Rhyparia rufescens: Habitat: Boraginaceae am Waldboden Rhyparia rufescens: Blick in das Habitat (La Gomera) Rhyparia rufescens: Habitat mit Tradescantia

Raupennahrungspflanzen:
Polyphag. Ich fand Raupen an Geranium canariense, einer Boraginaceae (wohl Myosotis) und an Tradescantia.

Lebensraumansprüche:
Rhyparia rufescens ist wohl typisch für den Lorbeerwald (Laurisilva) ab etwa 900m NN, wo die Raupen sehr zahlreich im eher lichtarmen Unterwuchs festgestellt wurden (La Gomera). In tieferen Lagen wurden keine Raupen beobachtet, wenn auch im Valle Gran Rey ein wohl verflogenes Männchen um eine Laterne flatterte.

Entwicklungszyklus:
Rhyparia rufescens sollte sich laut Literatur ohne Dormanz ganzjährig entwickeln. Raupen und Falter fand ich an Weihnachten 2008. Die Puppen gingen aber in eine mehrmonatige Aestivation, so dass ich persönlich glaube, dass die Falter vorwiegend von Oktober bis Februar fliegen und im Sommer fehlen oder selten sind. Hierzu müssten aber Freilanduntersuchungen stattfinden.

Gefährdungsursachen:
Rhyparia rufescens ist auf den Erhalt der Lorbeerwälder angewiesen und dürfte somit auf La Gomera noch schwach, auf Teneriffa aber (Massentourismus, Landschaftszerstörung, Wälder nur mehr in Resten vorhanden) deutlich stärker bedroht sein.

Bemerkungen:
Rhyparia rufescens ist endemisch auf La Gomera und Teneriffa. Ob sie auf den anderen westlichsten Inseln (Hierro) vorkommt, müsste noch genauer untersucht werden.


Rhyparia purpurata