Araschnia levana (Landkärtchen)

Araschnia levana: Falter der Frühjahrsgeneration Araschnia levana: Weibchen-Unterseite Araschnia levana: Männchen der Frühjahrsform levana Araschnia levana: Sommerform prorsa Araschnia levana: Weibchen der Sommerform mit etwas mehr Rotfärbung Araschnia levana: völlig abgeflogener Falter Araschnia levana: Eigelege Araschnia levana: Eitürmchen Araschnia levana: geschlüpfte Eiraupen Araschnia levana: halbwüchsige Raupen Araschnia levana: ausgewachsene Raupen Araschnia levana: Puppe

Raupennahrungspflanzen:
Urtica dioica.

Lebensraumansprüche:
Araschnia levana besiedelt Wälder, Parks, bewaldete Moore und buschige Feuchtwiesen. In offenen Bereichen wie Magerrasen kommt der Falter meist nur als Nektargast vor. Die Raupe lebt an teilbeschatteten Brennesseln, nur ganz im Herbst auch an vollsonnigen.

Entwicklungszyklus:
Zwei bis drei Generationen. Die Überwinterung erfolgt als Puppe. Die Falter erscheinen im April/Mai, die Raupen im Juni. Die zweite Generation fliegt im (Ende Juni)Juli/August, die dritte in warmen Jahren partiell im August/September. Die Raupen werden im Spätsommer von Mitte Juli bis weit in den Oktober gefunden.

Gefährdungsursachen:
Heute ist Araschnia levana in Mitteleuropa fast überall häufig. Sie war vor 100 Jahren aber wohl deutlich lokaler. Ursache ist vielleicht die rapide Brennesselausbreitung in unseren Wäldern durch Eutrophierung.

Bemerkungen:
Interessant ist der Falter durch den Saisondichroismus, der durch Temperaturverhältnisse und Tageslänge während der Präimaginalzeit verursacht wird. Auch die Eiablage in Türmchen ist eine Besonderheit in Mitteleuropa.

Die Gesamtverbreitung reicht vom nördlichsten Spanien über Mittel- und Osteuropa und das gemäßigte Asien bis nach Japan.


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