Argynnis adippe (Feuriger Perlmuttfalter)

Argynnis adippe: Weibchen (Heidenheim, Ostalb, Anfang August 2011) Argynnis adippe: Männchen (Ostalb) Argynnis adippe: Weibchen (Ostalb) Argynnis adippe: Männchen-Oberseite Argynnis adippe: Männchen (Ostalb, Juli 2011) Argynnis adippe: Männchen-Unterseite Argynnis adippe: Ei Argynnis adippe: Ei Argynnis adippe: L1 Argynnis adippe: L2 Argynnis adippe: halberwachsene Raupe Argynnis adippe: Raupe, eben ins letzte Stadium gehäutet Argynnis adippe: Raupe im letzten Stadium Argynnis adippe: Raupe Argynnis adippe: Puppe (Photo: Mario Peluso) Argynnis adippe: Puppe Argynnis adippe: ein Habitattyp: buschiges Magerrasengebiet am Waldrand Argynnis adippe: weiterer Habitattyp: veilchenreiche, lichte Stellen in Wäldern

Raupennahrungspflanzen:
Viola-Arten.

Lebensraumansprüche:
Argynnis adippe besiedelt Waldlichtungen, Waldlückensysteme, buschige Hänge und waldnahe Magerrasen.

Entwicklungszyklus:
Die Überwinterung erfolgt als Raupe im Ei. Raupen fand ich im Mai und Anfang Juni beispielsweise auf kleinen, leicht verfilzten Magerrasen der Schwäbischen Alb am Waldrand tags an Halmen und auf altem Laub ruhen. Die Raupennahrung ist dort Viola hirta. Im Voralpenland lebt Argynnis adippe auf Kahlschlägen, die durchaus einen üppigen Bestand an Hochstauden aufweisen. A. aglaja verschwindet bei Verfilzung viel schneller.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Durch Entsaumung der Wälder und naturnahe Waldbewirtschaftung (Plentern) geht Argynnis adippe stellenweise stark zurück, ist aber insgesamt wohl noch nicht existenziell bedroht.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Nordwestafrika über Europa bis ins gemäßigte Asien.


Argynnis aglaja | Argynnis niobe | Argynnis pandora | Argynnis paphia | Issoria lathonia