Aulocera circe (Fabricius, 1775) (Weißer Waldportier)


Aulocera circe: Männchen (N-Griechenland, Akion-Gebirge bei Siatista, Ende Juni 2013) [N] Aulocera circe: Falter (Nordgriechenland, Askion-Gebirge, Ende Juni 2013) [N] Aulocera circe: Falter (Nordgriechenland, Askion-Gebirge, Ende Juni 2013) [N] Aulocera circe: Mäncnhen (Nordgriechenland, Grevena, Ende Juni 2013) [N] Aulocera circe: Die Art fällt häufig dem Straßenverkehr zum Opfer, da sich vor allem die Männchen niedrig über den Asphalt bewegen und dann mit Autos kollidieren (Nordgriechenland, Grevena, Ende Juni 2013) [N] Aulocera circe: Trotz ihrer Größe werden vor allem Männchen auch von Krabbenspinnen erbeutet (N-Griechenland, Siatista, Ende Juni 2013) [N] Aulocera circe: Weibchen (Nordgriechenland, Siatista, Ende Juni 2013) [N] Aulocera circe: Unterseite [N] Aulocera circe: Falter, dem Straßenverkehr erlegen (Griechenland) [N] Aulocera circe: Halbwüchsige Raupe (Provence, April 2010) [M] Aulocera circe: Halbwüchsige Raupe [M] Aulocera circe: Halbwüchsige Raupe [S] Aulocera circe: Raupe nach der letzten Häutung (Provence) [S] Aulocera circe: Raupe nach der letzten Häutung [S] Aulocera circe: Raupe [S] Aulocera circe: Raupe lateral [M] Aulocera circe: Raupe [M] Aulocera circe: Verpuppungsreife Raupe [S] Aulocera circe: Raupe [S] Aulocera circe: Raupe [S] Aulocera circe: Raupe [S] Aulocera circe: Raupe [S] Aulocera circe: Puppe [S] Aulocera circe: Puppe [S] Aulocera circe: Habitat sins meist teils etwas höherwüchsige, gehölzdurchsetzte Bereiche wie hier bei Thessaloniki in Nordgriechenland (Ende Juni 2013) [N] Aulocera circe: Habitat im nordgriechischen Askiongebirge bei Siatista Ende Juni 2013) [N] Aulocera circe: Habitat in N-Griechenland nördlich von Kastoria an einem Eichenwaldrand (Ende Juni 2013) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Gräsern wie Bromus erectus.

Lebensraumansprüche:
Aulocera circe besiedelt Trockenrasenkomplexe mit Gehölzen, mageren und versaumten Bereichen. Die Raupen leben mehr in mäßig dicht wüchsigen, versaumten Bereichen.

Entwicklungszyklus:
Die Überwinterung erfolgt als Jungraupe (L2, laut Literatur L1). Halb- bis ganz erwachsene Raupen fand ich im Mai in der Valle di Susa in 1000 m Höhe in dichterer Vegetation an Bromus erectus. Die Falter fliegen von Juni bis September mit Maximum im Juli und Anfang August.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Aulocera circe braucht großflächige Habitate oder einen dichten Verbund an Biotopinseln. Dazu muss ein Mosaik der unterschiedlichen Bereiche vorhanden sein. Nördlich der Alpen ist der Falter sehr selten und lokal. Südlich der Alpen ist Aulocera circe meist noch häufig.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht über Süd- und Mitteleuropa und das gemäßigte Asien bis in den Himalaya.