Details zur ausgewählten Art
Aulocera circe (Weißer Waldportier)

Aulocera circe: Unterseite Aulocera circe: Falter, dem Straßenverkehr erlegen (Griechenland) Aulocera circe: halbwüchsige Raupe (Provence, April 2010) Aulocera circe: halbwüchsige Raupe Aulocera circe: halbwüchsige Raupe Aulocera circe: Raupe nach der letzten Häutung (Provence) Aulocera circe: Raupe nach der letzten Häutung Aulocera circe: Raupe Aulocera circe: Raupe lateral Aulocera circe: Raupe Aulocera circe: verpuppungsreife Raupe Aulocera circe: Raupe Aulocera circe: Raupe Aulocera circe: Raupe Aulocera circe: Raupe Aulocera circe: Puppe Aulocera circe: Puppe

Raupennahrungspflanzen:
Gräser wie Bromus erectus.

Lebensraumansprüche:
Aulocera circe besiedelt Trockenrasenkomplexe mit Gehölzen, mageren und versaumten Bereichen. Die Raupen leben mehr in mäßig dicht wüchsigen Bereichen.

Entwicklungszyklus:
Die Überwinterung erfolgt als Jungraupe (L2, laut Literatur L1). Halb- bis ganz erwachsene Raupen fand ich im Mai in der Valle di Susa in 1000 m Höhe in dichterer Vegetation an Bromus erectus.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Aulocera circe braucht großflächige Habitate oder einen dichten Verbund an Biotopinseln. Dazu muss ein Mosaik der unterschiedlichen Bereiche vorhanden sein. Nördlich der Alpen ist der Falter sehr selten und lokal im Süden und Südwesten. Südlich der Alpen ist Aulocera circe meist noch häufig.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht über Süd- und Mitteleuropa und das gemäßigte Asien bis in den Himalaya.


Arethusana arethusa | Chazara briseis | Hipparchia hermione | Hipparchia semele | Hipparchia statilinus | Minois dryas | Oeneis glacialis