Raupennahrungspflanzen:
Die Art ist polyphag, befrisst aber insbesondere Gr�ser. Auch an Moos und Flechten.
Lebensraumansprüche:
N�rdlich der Alpen werden meist Sandheiden und lichte Sandkiefernw�lder besiedelt. S�dlich der Alpen sind es trockene Bergmatten mit Steinriegeln und Felsen sowie allgemein Magerrasen und am Mittelmeer steinige Macchien, Garrigues und lichte W�lder.
Entwicklungszyklus:
N�rdlich der Alpen wird �hnlich Spiris striata eine Generation im Juni/Juli ausgebildet. In niedrigen Lagen s�dlich der Alpen fliegt Coscinia cribraria hingegen in zwei Generationen, so im Massif de la Sainte Baume bei Marseille mit Faltern im Mai/Juni und Augsut/September. Im Alpenraum ist der Falter oberhalb von 1000m NN wieder meist univoltin.
Ich fand in der Valle die Susa (Italien), der Provence und in S�dtirol zahlreiche Raupen zusammen mit solchen von Syntomis phegea und Parnassius apollo an Steinriegeln im April/Mai. Die Raupen zeigen ein �hnliches Verhalten wie die von Spiris striata.
Gefährdung: gefährdet
Gefährdungsursachen:
N�rdlich der Alpen ist Coscinia cribraria sehr gef�hrdet durch Ver�nderungen der Sandheiden und l�ckigen Sandkiefernw�lder (Aufforstung durch dichte Monokulturen, Abbau, �berbauung, Landwirtschaft). In S�deuropa und den S�dalpen ist der Falter hingegen in extensivem, steinigem Gel�nde fast ubiquit�r.
Bemerkungen:
Coscinia cribraria ist in Nordwestafrika und vielen Gegenden Europas verbreitet. Sie fehlt beispielsweise im Nordalpenraum und in ganz Baden-W�rttemberg.