Details zur ausgewählten Art
Kirinia climene 

Kirinia climene: Männchen (Nordgriechenland) Kirinia climene: Weibchen (Smolikas, Nordgriechenland, Juli 2009) Kirinia climene: Ei Kirinia climene: L1 nach dem Schlupf aus dem Ei Kirinia climene: L1 nch Futterannahme im Herbst Kirinia climene: L1-Raupe nach Futterannahme im Herbst Kirinia climene: L1 im Frühjahr Kirinia climene: L2-Raupe Kirinia climene: Jungraupe Kirinia climene: L2 dorsal Kirinia climene: L3-Raupe Kirinia climene: L3 Kirinia climene: halbwüchsige Raupe Kirinia climene: halbwüchsige Raupe Kirinia climene: Raupe im vorletzten Stadium Kirinia climene: Raupe im vorletzten Stadium Kirinia climene: Raupe Kirinia climene: Raupe Kirinia climene: Raupe Kirinia climene: Kopf dorsal (letztes Stadium) Kirinia climene: Kopf lateral (letztes Stadium) Kirinia climene: Raupe caudal Kirinia climene: Präpupa unter einem Blatt Kirinia climene: Puppe Kirinia climene: Puppe dorsal Kirinia climene: Puppe, basal Kirinia climene: Puppe cranial Kirinia climene: Habitat im Pindos-Gebirge Kirinia climene: Habitat im Pindosgebirge unweit des Smolikas (im Hintergrund sichtbar)

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an bevorzugt eher breitblättrigen Gräsern am Fuße von Baumstämmen oder Steinen bzw. in sonstigen Nischen.

Lebensraumansprüche:
Kirinia climene besiedelt offene Wälder, mesophile, steinige Waldwiesen oder Weiden, Abbrüche und weitere Sonderstandorte in lichtem Buchen- oder Kiefernwald (Art des eher offenen Waldlückensystems bzw. parkartiger Bestände).

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert zumeist im ersten Stadium und wächst vor allem von Ende April bis Mai heran. Im Juni verpuppt sie sich vermutlich in der bodennahen Vegetation angesponnen. Die Falter fliegen ab Mitte Juni bis Anfang August mit Maximum Anfang bis Mitte Juli. Im Pindos (Nordgriechenland) traf ich im Smolikas-Gebiet Weibchen Ende Juli 2009 an. Die Eier fallen bei der Ablage in die Vegetation (kein Klebesekret). Die L1-Raupe ästiviert ohne Futterannahme. Im Herbst (September bis November) wird Nahrung aufgenommen, aber nur ein geringes Wachstum erzielt (Zuchtbeobachtung unter mitteleuropäischen Freilandbedingungen auf dem Balkon).

Gefährdungsursachen:
Kirinia climene ist stellenweise durch Überweidung bedroht. Andererseits können auch dichte Aufforstung/Sukzession und Infrastrukturmaßnahmen gefährlich werden.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von der Balkanhalbinsel (lokal in Südalbanien, Nordgriechenland, Bulgarien, Mazedonien, Rumänien?) über die Türkei, den Kaukasuus und die südliche Ukraine bis in den Nordiran.


Kirinia roxelana