Raupennahrungspflanzen:
Gräser (Poaceae).
Lebensraumansprüche:
Lasiommata megera besiedelt Steinbrüche, Felshänge, steinige Magerrasen, Hohlwege, Weinberge und ähnliche Habitate, bevorzugt im Tiefland bis etwa 600 m NN.
Entwicklungszyklus:
Der Falter fliegt in zwei bis selten drei Generationen. Die Raupe überwintert meist als L3 und verpuppt sich im April/Mai. Raupen fand ich beispielsweise im März im Sonnenschein an austreibenden Gräsern in Felsnischen.
Gefährdungsursachen:
Lasiommata megera kommt im Tiefland noch regelmäßig vor. Auf der Schwäbischen Alb findet sie sich mehr in tiefergelegenen, heißen Gebieten wie der Ostalb (Steinbrüche etc.). Der Falter fehlt den Alpen in höheren Lagen, ist aber beispielsweise im vorarlbergischen Rheintal oder in inneralpinen Trockentälern an geeigneten Stellen häufig.
Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Nordafrika über Europa bis Vorderasien.