Maniola jurtina (Linnaeus, 1758) (Großes Ochsenauge)


Maniola jurtina: Männchen [N] Maniola jurtina: Männchen (Ostalb, Juli 2011) [N] Maniola jurtina: Männchen (Ostalb, Juli 2011) [N] Maniola jurtina: Weibchen-Oberseite Maniola jurtina: Männchen-Unterseite [N] Maniola jurtina: Kopula [N] Maniola jurtina: Ei [S] Maniola jurtina: L1 [S] Maniola jurtina: Jungraupe (L2) [S] Maniola jurtina: Halbwüchsige Raupe [S] Maniola jurtina: Raupe [S] Maniola jurtina: Raupe [M] Maniola jurtina: Raupe [M] Maniola jurtina: Puppe [S] Maniola jurtina: Habitat bei Schwäbisch Gmünd in einer Bachaue: früher extensiv genutze Wiese mit viel Centaurea jacea. Leider wird die Wiese, in der auch Gryllus campestris vorkommt, seit etwa 2010 immer intensiver bewirtschaftet (Gülle, häufigere Mahd). [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Gräsern.

Lebensraumansprüche:
Maniola jurtina besiedelt extensive Wiesen und Weiden. Häufig ist der Falter beispielsweise in Wacholderheiden, auf Hochwasserdämmen oder in Feuchtwiesen etc.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert klein und ist im Juni ausgewachsen. Im April/Mai ist sie öfters tagsüber bodennah zu finden. Die Falter fliegen Ende Juni bis August/September.

Gefährdungsursachen:
Insgesamt ist Maniola jurtina ungefährdet. In Gebieten mit noch relativ viel extensivem Offenland wie der Schwäbischen Alb ist der Falter noch häufig, wenn auch ein Rückzug in Wacholderheiden und ähnliche Flächen festgestellt werden kann. Maniola jurtina fehlt im intensiven Kulturland wie Gülle-Löwenzahnwiesen. In anderen Gebieten wie dem nördlichen Voralpenland bei Memmingen ist der Falter schon weitgehend ausgerottet. Dort kommt er erst am direkten Alpenrand wieder häufiger in Feuchtwiesen oder nicht intensiv mähbaren Hängen und an anderen Sonderstandorten vor.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von den Kanaren und Nordwestafrika über Europa und Asien bis Sibirien.

Besonders im östlichen Mittelmeergebiet wurde eine Reihe verwandter Formen als eigene Arten abgetrennt.



Maniola batsheba | Maniola cecilia | Maniola nurag | Maniola telmessia | Maniola tithonus