Minois dryas (Blaukernauge)

Minois dryas: Weibchen Minois dryas: Weibchen Minois dryas: Männchen-Oberseite Minois dryas: Männchen-Unterseite Minois dryas: Unterseite Minois dryas: Ei (Photo: Mario Peluso) Minois dryas: Ei Minois dryas: L1 Minois dryas: Jungraupe Minois dryas: halbwüchsige Raupe Minois dryas: Raupe im vorletzten Stadium Minois dryas: Raupe im vorletzten Stadium Minois dryas: Raupe im vorletzten Stadium Minois dryas: Raupe im vorletzten Stadium Minois dryas: Raupe im vorletzten Stadium Minois dryas: Raupe im letzten Stadium Minois dryas: Raupe im letzten Stadium Minois dryas: Raupe im letzten Stadium Minois dryas: Raupe im letzten Stadium Minois dryas: Raupe Minois dryas: Raupe Minois dryas: Puppe Minois dryas: Puppe Minois dryas: Habitat im Tessin: feuchte Staudenflur am Waldrand mit Pfeifengras. Hier fliegt auch Heteropterus morpheus. Minois dryas: Habitat am Alpenrand: Pfeifengraswiese zur Raupenzeit im Mai

Raupennahrungspflanzen:
Gräser wie Molinia, Bromus u.a.

Lebensraumansprüche:
Minois dryas besiedelt zur Flugzeit noch ungemähte, mindestens stellenweise mittelwüchsige Magerrasen, Feuchtwiesen und versaumtes Grasland oder Waldlichtungen und Waldsäume. Letztere werden vor allem südlich der Alpen genutzt, nördlich davon nur mehr selten etwa in Niederwäldern. In Deutschland ist Minois dryas noch am häufigsten auf Feuchtwiesen (Pfeifengraswiesen) im südlichen Teil des Alpenvorlands.

Entwicklungszyklus:
Die Jungraupe überwintert und kann im April leicht auch tagsüber gefunden werden, wie mir das in Feuchtwiesen öfters gelang. Spätere Stadien sind wie die verwandter Arten nachtaktiv. Die Falter fliegen von Juli bis Mitte September.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Gefährdungsfaktoren sind die Entsaumung der Wälder, Vernichtung der Feuchtwiesen oder auch falsch terminierte Mahd u.a.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Nordspanien über Mittel- und Osteuropa und Asien bis Japan.


Arethusana arethusa | Aulocera circe | Chazara briseis | Hipparchia hermione | Hipparchia semele | Hipparchia statilinus | Oeneis glacialis