Details zur ausgewählten Art
Brenthis hecate 

Brenthis hecate: Falter Brenthis hecate: Männchen-Oberseite Brenthis hecate: Oberseite Brenthis hecate: Oberseite Brenthis hecate: Oberseite Brenthis hecate: Falter an Thymus mastichina Brenthis hecate: Männchen-Unterseite Brenthis hecate: Unterseite Brenthis hecate: Unterseite (Weibchen) Brenthis hecate: frisches Ei Brenthis hecate: älteres Ei Brenthis hecate: L1 nach dem Schlupf aus dem Ei Brenthis hecate: L1 in Häutungsruhe zu L2 Brenthis hecate: Jungraupe Brenthis hecate: Jungraupe Brenthis hecate: halbwüchsige Raupe Brenthis hecate: halbwüchsige Raupe Brenthis hecate: Raupe im vorletzten Stadium Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium Brenthis hecate: Raupe im letzten Stadium Brenthis hecate: Puppe Brenthis hecate: Puppe Brenthis hecate: Puppe lateral Brenthis hecate: Habitat in der Sierra de Cazorla (Andalusien)

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Filipendula vulgaris. Bei der Zucht nimmt sie auch Filipendula ulmaria an.

Lebensraumansprüche:
Brenthis hecate besiedelt wechselfeuchte Magerrasengebiete, die meist mit Gehölzen durchsetzt sind oder auch am oder im Wald liegen.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert in der Eihülle und die Raupe lebt bis Ende Mai. Sie ist offenbar in allen Stadien tag- und nachtaktiv und ruht nach Zuchtbeobachtungen tagsüber zwischen den Mahlzeiten gerne etwas versteckt an trockenen Vegetationsteilen oder Stängeln der Raupennahrungspflanze. Die Falter fliegen je nach Standort ab Ende Mai bis Juli. Zahlreiche Falter traf ich in der andalusischen Sierra de Cazorla Ende Mai auf wechselfeuchten Weiden.

Gefährdungsursachen:
Da die Lebensräume leicht intensivierbar sind, fallen sie in erschreckendem Umfang der Intensivierung der Landwirtschaft, aber auch zu dichter Aufforstung oder Überbauung zum Opfer.

Bemerkungen:
Die Verbreitung erstreckt sich von einigen spanischen Gebirgen über Südfrankreich und Norditalien nach Südosteuropa. Von dort erstreckt sie sich über Kleinasien bis zum Altai.


Brenthis daphne | Brenthis ino