Details zur ausgewählten Art
Brenthis daphne (Brombeer-Perlmuttfalter)

Brenthis daphne: Falter (Wallis) Brenthis daphne: Falter (Massif de la Sainte Baume) Brenthis daphne: Unterseite (Wallis) Brenthis daphne: Falter (Sainte Baume) Brenthis daphne: Oberseite Brenthis daphne: Unterseite Brenthis daphne: Weibchen Brenthis daphne: Eiablage an Kelchblättchen von Rubus caesius Brenthis daphne: Eier an Kelchblatt von Rubus caesius (unterschiedliche Ablagen!), Wallis Brenthis daphne: Ei an Blattunterseite Brenthis daphne: Jungraupe (Wallis, April 2009) Brenthis daphne: Jungraupe (Wallis, April 2009) Brenthis daphne: halbwüchsige Raupe (Wallis) Brenthis daphne: Raupe (Wallis) Brenthis daphne: Raupe Brenthis daphne: Raupe (Wallis) Brenthis daphne: Raupe Brenthis daphne: Puppe Brenthis daphne: Puppe Brenthis daphne: Puppe Brenthis daphne: Eiablagestelle im Wallis mit Rubus caesius Brenthis daphne: Raupenhabitat im Wallis (April) Brenthis daphne: Habitat in der Provence in einem Bachtal, in dem auch Satyrium esculi und Laeosopis roboris vorkommen. Juni 2009

Raupennahrungspflanzen:
Rubus-Arten wie Rubus caesius und Rubus fruticosus agg.

Lebensraumansprüche:
Brenthis daphne bewohnt Waldmäntel trocken-heißer Wälder, gebüschreiche Trockenhänge und ähnliche Stellen. In Deutschland kommt sie nur am Oberrhein und in Brandenburg vor und ist dort vom Aussterben bedroht.

Entwicklungszyklus:
Meist überwintert die Raupe im Ei. In Mitteleuropa fliegt eine Generation im Juni/Juli. Die Eiablage erfolgt an Blättern, aber offenbar auch gerne an den Kelchblättern von Früchten (an Rubus caesius im Wallis beobachtet). Im Frühjahr fand ich die Raupe ab April im Sonnenschein fressend und sich danach wieder versteckend (Wallis).

Gefährdung: vom Aussterben bedroht

Gefährdungsursachen:
Brenthis daphne ist vom Aussterben bedroht, da die Biotope als wertlos angesehen und leicht zerstört werden (Weinbau, Industrie, Intensivierung allgemein). Dazu kommen Faktoren wie Entsaumung und Verwachsung. In Südeuropa ist der Falter noch häufiger.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Nordspanien über Süd- und Mitteleuropa bis China und Japan.


Brenthis hecate | Brenthis ino