Raupennahrungspflanzen:
Asclepias sp., besonders A. curassavica. Gelegentlich werden auch andere Arten der Familie Asclepiadaceae genutzt (z.B. Gomphocarpus etc.).
Lebensraumansprüche:
In Südwest-Europa besiedelt der Falter sehr lokal Gärten, Parks, Kulturland in niedrig gelegenen, heißen Lagen. Auf den Kanaren kommt er meist in Küstennähe vor.
Entwicklungszyklus:
Die Falter sind fast ganzjährig anzutreffen, ebenso die Raupen. Die Falter saugen in den Parks an fast allen verfügbaren Blütenpflanzen, sofern sie in geeigneter Höhe blühen (der Falter kommt nur ungern in Bodennähe herab). Besonders häufig sind die Falter an Bougainvillea zu beobachten. Vor allem in Amerika sind ausgeprägte Wanderungen im Herbst nach Süden (Süd-USA, Mexiko) und im Frühjahr (Folgegeneration) nach Norden (bis Kanada) bekannt.
Gefährdungsursachen:
Da Danaus plexippus in Europa nur sehr kleinflächig und lokal vorkommt, ist sie durch dichte Bebauung und Begiftung sowie Umnutzung der wenigen, meist anthropogenen Habitate gefährdet. Danaus plexippus ist zudem in Europa an eingeführt, nicht einheimische Raupennahrungspflanzen gebunden.
Bemerkungen:
Danaus plexippus ist in fast ganz Amerika sowie heute auch in Indien, Australien, Neuseeland, Mauritius und Hawaii verbreitet. In Europa kommt sie nur im Süden der Iberischen Halbinsel und den Azoren vor. Daneben findet sie sich auf den Kanaren und Madeira vor. Ich fand sie beispielsweise auf La Gomera (Valle Gran Rey, Valle Hermoso, Hermigua, San Sebastian) und auf Gran Canaria (häufig um Maspalomas).