Vanessa atalanta (Admiral)

Vanessa atalanta: Falter Vanessa atalanta: Oberseite Vanessa atalanta: Falter Vanessa atalanta: Falter Vanessa atalanta: Unterseite Vanessa atalanta: Ei Vanessa atalanta: Ei an Parietaria (Nordgriechenland) Vanessa atalanta: halbwüchsige Raupe an Parietaria (Griechenland) Vanessa atalanta: Gehäuse einer halbwüchsigen Raupe Vanessa atalanta: Raupe Vanessa atalanta: Raupe Vanessa atalanta: helle Raupe an Parietaria (Nordgriechenland, Mai 2010) Vanessa atalanta: Puppe

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt meist an Urtica dioica. In Nordgriechenland fand ich zahlreiche Raupen auch an Parietaria an Mauern zusammen mit solchen von Polygonia egea.

Lebensraumansprüche:
Waldhabitate, Gärten, Parks, seltener in völlig offenem Gelände.

Entwicklungszyklus:
Vanessa atalanta ist ein Wanderfalter, der aus dem Süden stammt, aber etwas besser als N. cardui Kälte vertragen kann. Bei uns kommt vor allem in tiefen, warmen Lagen regelmäßig eine Falterüberwinterung vor, in begünstigten Lagen offenbar auch eine Raupenüberwinterung. Der Falter ist in seiner Abundanz aber trotzdem vom Zuzug abhängig. Eine diskutierte Unterscheidbarkeit der polychromen Raupen nach der Falterherkunft erscheint mir etwas gewagt. Die Raupe lebt gerne entlang schattiger Waldwege in einer Tüte aus Brennesselblättern, deren Saftzufluss sie teilweise unterbricht. Hierin findet auch die Verpuppung statt. Raupen findet man meist von Juli bis September, aber auch gelegentlich zu anderen Zeiten.

Gefährdungsursachen:
Ungefährdet.

Bemerkungen:
Der Falter saugt im Spätsommer gerne an Fallobst und kann bis Anfang November beobachtet werden.
Die Verbreitung erstreckt sich von Nordafrika über Europa und Vorderasien. Der Falter kommt auch in Nordamerika vor.


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