Euphydryas cynthia (Weißer Scheckenfalter)

Euphydryas cynthia: Männchen Euphydryas cynthia: Männchen Euphydryas cynthia: Männchen Euphydryas cynthia: Männchen-Unterseite Euphydryas cynthia: Weibchen Euphydryas cynthia: Weibchen-Unterseite Euphydryas cynthia: Eigelege (Photo: Mario Peluso) Euphydryas cynthia: Raupe Euphydryas cynthia: Raupe Euphydryas cynthia: Raupe (Lüner See, Rätikon, Anfang Juli 2011) Euphydryas cynthia: Raupe (Lüner See, Rätikon, Anfang Juli 2011) Euphydryas cynthia: Raupenansammlung im Wallis Euphydryas cynthia: Puppe Euphydryas cynthia: Puppe, weiblich Euphydryas cynthia: Habitat in 2800 m NN zur Raupenzeit (siehe Raupenversammlung) im Juni Euphydryas cynthia: Habitat Anfang Juli 2011 am Lüner See. Neben ersten Faltern fand sich noch eine Raupe.

Raupennahrungspflanzen:
Vielerlei Pflanzen der Alpenmatten, gerne an Plantago alpina.

Lebensraumansprüche:
Euphydryas cynthia besiedelt Alpenmatten und Zwergstrauchfluren, meist oberhalb von 1500 m NN.

Entwicklungszyklus:
Meistens überwintern die Raupen zweimal (manchmal auch dreimal). Im Frühjahr sind sie manchmal nicht selten zusammen mit Euphydryas aurinia zu finden. Die Falter fliegen von Ende Juni bis August.

Gefährdung: In Mitteleuropa nur lokal und/oder reliktär vorkommend bzw. auf Sonderstandorte limitiert

Gefährdungsursachen:
Euphydryas cynthia ist nicht gefährdet. Im Alpenraum ist der Falter weit verbreitet und oft häufig. In den deutschen Alpen sind die Vorkommen aber offenbar recht lokal und fehlen in randlichen Gebieten wie der Nagelfluhkette.

Bemerkungen:
Nur die Männchen zeigen die weiße Färbung auf der Oberseite.
Die Gesamtverbreitung ist offenbar auf die Alpen und Bulgarien (Pirin, Rila) beschränkt.


Euphydryas aurinia | Euphydryas desfontainii | Euphydryas intermedia | Euphydryas maturna