Euphydryas desfontainii (Godart, 1819)


Euphydryas desfontainii: Weibchen (Sierra Nevada, Andalusien, Juni 2008) [N] Euphydryas desfontainii: Weibchen (Sierra Nevada, Andalusien, Juni 2008) [N] Euphydryas desfontainii: Männchen (Sierra Nevada, Juni 2008) [N] Euphydryas desfontainii: Eigelege [S] Euphydryas desfontainii: Jungraupen (e.o. Sierra Nevada 2008) [S] Euphydryas desfontainii: Jungraupen [S] Euphydryas desfontainii: Halbwüchsige Raupen [S] Euphydryas desfontainii: Halbwüchsige Raupe [S] Euphydryas desfontainii: Raupe im vorletzten Stadium [S] Euphydryas desfontainii: Raupe [S] Euphydryas desfontainii: Raupe [S] Euphydryas desfontainii: Raupe [S] Euphydryas desfontainii: Raupe [S] Euphydryas desfontainii: Weibliche Puppe [S] Euphydryas desfontainii: Weibliche Puppe [S] Euphydryas desfontainii: Männliche Puppe [S] Euphydryas desfontainii: Puppe vor dem Schlupf [S] Euphydryas desfontainii: Habitat in Andalusien (Juni 2008) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Eier werden laut Literatur an Dipsacaceae abgelegt (Knautia, Scabiosa, Cephalaria, Dipsacus). Möglicherweise spielt aber auch Lonicera eine wichtige Rolle.

Lebensraumansprüche:
Euphydryas desfontainii besiedelt oft zusammen mit Melitaea deione und Euphydryas aurinia beckeri heiße, lichte Strauchwildnisse, Schutthänge oder waldnahe, strukturreiche Magerwiesen.

Entwicklungszyklus:
Die zunächst gesellig in einem Gespinst lebende Raupe überwintert halbwüchsig und ist im Frühjahr (April oder Mai) ausgewachsen. Dann lebt sie mehr einzeln. Die Falter fliegen zumeist im Mai, seltener schon im April oder noch bis Ende Juni. In der Sierra Nevada (Andalusien) traf ich alte Männchen und frische Weibchen noch im letzten Junidrittel 2008 (spätes Jahr). Die Männchen sitzen gerne an kleinen Sträuchern an. Die Weibchen besuchen gerne Blüten.

Gefährdungsursachen:
Euphydryas desfontainii ist lokal durch die Ausweitung der intensiven Landwirtschaft in bislang naturnahe Gebiete und den überbordenden Tourismus (Infrastruktur) bedroht.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Marokko und Westalgerien über die Iberische Halbinsel (lokal, vor allem in Gebirgen bis 1800m NN) und erreicht gerade noch die tiefsten Lagen der französischen Ostpyrenäen.



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