Euphydryas desfontainii

Euphydryas desfontainii: Weibchen Euphydryas desfontainii: Weibchen Euphydryas desfontainii: Männchen Euphydryas desfontainii: Eigelege Euphydryas desfontainii: Jungraupen Euphydryas desfontainii: Jungraupen Euphydryas desfontainii: halbwüchsige Raupen Euphydryas desfontainii: halbwüchsige Raupe Euphydryas desfontainii: Raupe im vorletzten Stadium Euphydryas desfontainii: Raupe Euphydryas desfontainii: Raupe Euphydryas desfontainii: Raupe Euphydryas desfontainii: Raupe Euphydryas desfontainii: weibliche Puppe Euphydryas desfontainii: weibliche Puppe Euphydryas desfontainii: männliche Puppe Euphydryas desfontainii: Puppe vor dem Schlupf Euphydryas desfontainii: Habitat in Andalusien

Raupennahrungspflanzen:
Die Eier werden laut Literatur an Dipsacaceae abgelegt (Knautia, Scabiosa, Cephalaria, Dipsacus). Möglicherweise spielt aber auch Lonicera eine Rolle.

Lebensraumansprüche:
Euphydryas desfontainii besiedelt oft zusammen mit Melitaea deione und E. aurinia beckeri heiße, lichte Strauchwildnisse, Schutthänge oder waldnahe, strukturreiche Magerwiesen.

Entwicklungszyklus:
Die zunächst gesellig in einem Gespinst lebende Raupe überwintert halbwüchsig und ist im Frühjahr (April oder Mai) ausgewachsen. Dann lebt sie mehr einzeln. Die Falter fliegen zumeist im Mai, seltener schon im April oder noch bis Ende Juni. In der Sierra Nevada (Andalusien) traf ich alte Männchen und frische Weibhcen noch im letzten Junidrittel 2008 (spätes Jahr). Die Männchen sitzen gerne an Sträuchern an. Die Weibchen besuchen gerne Blüten.

Gefährdungsursachen:
Euphydryas desfontainii ist lokal durch die intensive Landwirtschaft und den überbordenden Tourismus bedroht.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Marokko und Westalgerien über die iberische Halbinsel (lokal, vor allem in Gebirgen bis 1800 m NN) und erreicht gerade noch die tiefsten Lagen der französischen Ostpyrenäen.


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