Raupennahrungspflanzen:
polyphag
Lebensraumansprüche:
Arctia festiva besiedelt steinige Magerrasen und meist sandiges Brachland in niederen (unter 500 m NN, in Südeuropa bis 1000m NN), warmen Lagen. Von der Anpassung her ist sie als kontinentale Steppenart zu betrachten, die Sommerhitze und -trockenheit braucht, aber auch kalte Winter verträgt.
Entwicklungszyklus:
Der Falter fliegt in einer Generation von Mai bis Anfang Juli. Im Askion-Gebirge (Nordgriechenland) fand ich ein Weibchen Mitte Mai 2011. Die Raupe ist im April oder Anfang Mai erwachsen. Sie legt offenbar im Hochsommer eine mehrwöchige Ruhephase ein.
Gefährdung: 0
Gefährdungsursachen:
In Mitteleuropa ist diese Art infolge Lebensraumzerstörung bereits ausgestorben. Die bevorzugten Habitate wurden als unnützes Ödland einer monetär sinnvolleren Verwendung zugeführt (Forst- und Landwirtschaft, Überbauung). Neben dieser Hauptursache spielen aber gerade bei derart am Rand ihrer Verbreitung vorkommenden Populationen gelegentlich auch natürliche Fluktuationen eine Rolle.
Bemerkungen:
Der letzte Nachweis in Deutschland datiert von 1977 (Ostdeutschland).
Die Gesamtverbreitung erstreckt sich heute von Spanien über Südeuropa bis Ostasien. Im Mai 2011 fand ich Arctia festiva beispielsweise in Nordgriechenland im Askion-Gebirge.