Arctia caja (Linnaeus, 1758) (Brauner Bär)


Arctia caja: Falter (e.l. Ostalb) [S] Arctia caja: Falter (e.l. Ostalb) [S] Arctia caja: Falter in Ruhe [S] Arctia caja: Männchen [S] Arctia caja: Männchen [S] Arctia caja: Weibchen [S] Arctia caja: Weibchen [S] Arctia caja: Falter in Ruhe [S] Arctia caja: Falter, Schreckstellung [S] Arctia caja: Falter [M] Arctia caja: Eigelege (Weibchen war durch den Beobachter gestört worden, Memmingen, August 2013) [M] Arctia caja: Jungraupe im Herbst (Ostalb, September 2011) [M] Arctia caja: Jungraupe vor der Überwinterung (Ostalb) [M] Arctia caja: Jungraupe im Herbst (Ostalb) [M] Arctia caja: Jungraupe [M] Arctia caja: Jungraupe nach der Überwinterung [S] Arctia caja: Halberwachsene Raupe [N] Arctia caja: Halbwüchsige Raupe (Iller bei Oberbinnwang, Ende Mai 2013) [N] Arctia caja: Halbwüchsige Raupe (Ostalb 2011) [S] Arctia caja: Halbwüchsige Raupe [N] Arctia caja: Halbwüchsige Raupe (Ostalb, 2011) [S] Arctia caja: Halbwüchsige Raupe [S] Arctia caja: Raupe im vorletzten Stadium [N] Arctia caja: Raupe [S] Arctia caja: Raupe [S] Arctia caja: Raupe (Mecklenburg-Vorpommern, Müritz, Ende Mai 2013) [N] Arctia caja: Raupe (Mecklenburg-Vorpommern, Müritz, Ende Mai 2013) [N] Arctia caja: Raupe (Ostalb, Juni 2013) [N] Arctia caja: Raupe [M] Arctia caja: Raupe [M] Arctia caja: Puppe [S] Arctia caja: Larvalhabitat an einem Bach im Vorland der östlichen Schwäbischen Alb. Hier sind im September und Oktober regelmäßig Raupen aus den uferbegleitenden Krautsäumen (v.a. Urtica dioica) herauszuklopfen (September 2011) [N] Arctia caja: Larvalhabitat auf der Ostalb: Urtica an lichten, feuchten Waldstellen (Juni 2013) [N]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt polyphag an Kräutern wie Urtica und niedrigen Sträuchern. Die Eiablage erfolgt öfters etwas höher an Salweiden und anderen Gehölzen, wo die Jungraupen dann im ersten Stadium auch gesellig leben können.

Lebensraumansprüche:
Arctia caja besiedelt alle nicht gänzlich von dichtem und dunklem Wald bedeckten sowie nicht übernutzten Habitate wie Hochstaudenfluren, Waldlichtungen und -säume, Kahlschläge, nitrophytische Bachufer, Flachmoore und Alpweiden bis etwa 1800m NN. Arctia caja bevorzugt feuchte und eher kühle Habitate. Im Siedlungsbereich kommt der Falter nur mehr selten vor. Er meidet sehr trocken-heiße, niedrigwüchsige Lebensräume, hat aber andererseits keine Probleme mit stickstoffreichen Brennesselfluren.

Entwicklungszyklus:
Die Überwinterung erfolgt als Jungraupe, die im Juni oder Juli ausgewachsen ist. Die Falter fliegen meist von Juli bis August.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
Arctia caja geht stellenweise deutlich zurück, ist aber insgesamt aufgrund der Fähigkeit, nährstoffreiche Habitate zu besiedeln, noch nicht ernsthaft bedroht.

Bemerkungen:
Die Verbreitung erstreckt sich von Spanien über fast ganz Europa bis weit nach Ostasien. Sie findet sich auch in Nordamerika (holarktische Verbreitung).



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