Details zur ausgewählten Art
Argynnis aglaja (Großer Perlmuttfalter)

Argynnis aglaja: Männchen Argynnis aglaja: Weibchen Argynnis aglaja: Weibchen Argynnis aglaja: Weibchen Argynnis aglaja: Oberseite Argynnis aglaja: Unterseite Argynnis aglaja: Ei, kurz nach der Ablage Argynnis aglaja: Ei, bereits älter Argynnis aglaja: L1 Argynnis aglaja: L2-Raupe Argynnis aglaja: L4-Raupe Argynnis aglaja: Jungraupe Argynnis aglaja: Jungraupe Argynnis aglaja: Raupe im vorletzten Stadium (L5) Argynnis aglaja: Raupe im vorletzten Stadium Argynnis aglaja: Raupe im vorletzten Stadium Argynnis aglaja: Raupe im letzten Stadium Argynnis aglaja: Raupe Argynnis aglaja: Raupe Argynnis aglaja: ausgewachsene Raupe Argynnis aglaja: ausgewachsene Raupe Argynnis aglaja: Puppe Argynnis aglaja: Puppe (Photo: Mario Peluso) Argynnis aglaja: Habitat: veilchenreiche Feuchtwiese am Waldrand

Raupennahrungspflanzen:
Viola-Arten. Im Versuch wird gerne auch Polygonum bistorta befressen, der im Freiland wahrscheinlich in Feuchtwiesenkomplexen eine Rolle spielen dürfte. So begegneten mir bei Grindelwald viele frischgeschlüpfte Falter in einer Polygonum bistorta-reichen Bergwiese, in der gleichzeitig B. titania vorkam.

Lebensraumansprüche:
Argynnis aglaja besiedelt Magerrasen vom Tiefland bis weit ins Hochgebirge hinauf (über 2400 m NN). Dazu kommt der Falter in Feuchtwiesen-Waldkomplexen und auf mageren Waldlichtungen und Kahlschlägen vor. Im Vergleich zu A. adippe handelt es sich um eine deutlich mehr offenlandorientierte Art.

Entwicklungszyklus:
Die Überwinterung erfolgt als L1. Diese frisst erst ab März und ist im Mai/Juni nach fünf Häutungen ausgewachsen. Die Falter fliegen ab Ende Juni bis in den September.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
In Gebieten mit vielen Magerrasen wie den Alpen oder dem Jura ist Argynnis aglaja noch häufig. In Gebieten, wo Argynnis aglaja auf Kahlschlägen vorkam, wie bei Memmingen, ist sie durch Entsaumung und Verwachsung stark rückläufig und stellenweise ganz verschwunden (Illeraue). Der Falter reagiert auf hochwüchsiger werdende Vegetation und Ausschattung viel empfindlicher als A. adippe.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Marokko über Europa und Asien bis Japan.


Argynnis adippe | Argynnis niobe | Argynnis pandora | Argynnis paphia | Issoria lathonia