Details zur ausgewählten Art
Argynnis paphia (Kaisermantel)

Argynnis paphia: Männchen (Olymp, Juli 2010) Argynnis paphia: Männchen (Olymp, Juli 2010) Argynnis paphia: Männchen (Olymp, Juli 2010) Argynnis paphia: Männchen (Olymp, Juli 2010) Argynnis paphia: Männchen (Olymp, Juli 2010) Argynnis paphia: Männchen Argynnis paphia: Weibchen (Olymp, Juli 2010) Argynnis paphia: Weibchen (Olymp, Juli 2010) Argynnis paphia: Weibchen (Olymp, Juli 2010) Argynnis paphia: Falteransammlung (Olymp, Juli 2010) Argynnis paphia: Männchen Argynnis paphia: Männchen-Unterseite Argynnis paphia: Weibchen-Oberseite Argynnis paphia: Unterseite Argynnis paphia: Weibchen Argynnis paphia: Ei an Baumstamm Argynnis paphia: Raupe Argynnis paphia: Puppe Argynnis paphia: Puppe

Raupennahrungspflanzen:
Viola-Arten.

Lebensraumansprüche:
Argynnis paphia bewohnt Wälder aller Art bis etwa 1200 m NN. Wichtig sind Säume mit der Raupennahrungspflanze und Dost, Waserdost oder Disteln für die Imagines.

Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen im Hochsommer von Juli bis Mitte September. Die Eiablage erfolgt oft (ob aber ausschließlich?) an die Rinde stehender Bäume im Waldmantel oder auch innerhalb des Waldes. Die Raupen schlüpfen im Herbst und überwintern ohne Nahrungsaufnahme in Rindenritzen. Im Frühjahr begeben sie sich auf den Boden und fressen Veilchen. Tagsüber fand ich Raupen, meist bei einer Häutung, auf Blättern oder Stämmen in der Strauchschicht. Die Puppen werden u.a. an Fichtenstämmen angesponnen.

Gefährdungsursachen:
ie Art ist oft ungefährdet und noch in den allermeisten Waldgebieten vorhanden. Trotzdem haben die Abundanzen in den letzten Jahrzehnten massiv abgenommen. Lichtungen, auf denen es vor Faltern wimmelt, waren früher keine Seltenheit, sind heute aber auf wenige Inseln zusammengeschmolzen. Ursache ist die Entsaumung der Wälder durch dichte, restlose Aufforstung, Eliminierung von Waldmänteln und die fortwährende Eutrophierung sowie schließlich das Zuwachsen von Auwäldern nach der Flussregulierung.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Nordafrika (lokal in Algerien) über Europa weit in das gemäßigte Asien (bis Jakutien).


Argynnis adippe | Argynnis aglaja | Argynnis niobe | Argynnis pandora | Issoria lathonia