Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe ern�hrt sich von Viola-Arten. Auf Sardinien fand ich mehrere ausgewachsene Raupen Ende Mai 2012 an Viola corsica und Viola riviniana.
Lebensraumansprüche:
Argynnis pandora besiedelt trockenwarme Habitate mit Geh�lzen wie Lichtungen in Trockenw�ldern, buschreiche Trockenh�nge und �hnliche Stellen. Die flugstarken Falter werden oft auch im Offenland in Distelbest�nden bei der Nektaraufnahme beobachtet.
Die Raupen fand ich auf Sardinien am Montiferru n�rdlich von Oristano in 1000m NN auf karstigen, felsigen Fl�chen mit Ginster und Viola corsica sowie ebenda in Walds�umen mit Viola riviniana.
Entwicklungszyklus:
Die Raupe �berwintert meist in der Eih�lle. Offenbar schl�pfen aber manche Raupen bereits im Herbst. Ausgewachsen sind sie zumeist im Mai. Die Falter fliegen meist von Juni bis September, manchmal auch schon Ende Mai. Die Eiablage findet meist deutlich verz�gert erst ab August statt. Die Falter sind mit etwa 8 bis 12 Wochen recht langlebig (�hnlich vieler anderer Argynnis-Arten).
Die ausgewachsenen Raupen fand ich am 23.05.2012 auf Sardinien (Montiferru) teils unter Steinen ruhend, teils im Sonnenschein fressend. Einige der Raupen fra�en dabei an Viola-Stauden, die im Schutz von Ginstern wuchsen. Hier waren die Pflanzen auch aufgrund des Weideschutzes etwas h�ufiger als in der freien Fl�che.
Die Verpuppung erfolgt in einem lockeren Gespinst in der Moosschicht oder zwischen Gras und Steinen etc. als St�rzpuppe.
Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von einigen kanarischen Inseln (La Palma, Gomera, El Hierro, Teneriffa) und Nordafrika �ber S�deuropa, Kleinasien, den Mittleren Osten und S�dru�land bis Nordindien. In S�deuropa ist Argynnis pandora in Spanien und auf dem s�dlichen Balkan h�ufig und verbreitet, sonst eher lokaler und vereinzelt. Nach Norden findet sie sich etwa bis zu den s�dlichsten Ausl�ufern der Alpen und Ungarn. Argynnis pandora verfliegt sich ganz selten noch weiter n�rdlich (Schweiz, S�dbaden), ist hier aber nicht bodenst�ndig.