Details zur ausgewählten Art
Argynnis pandora (Kardinal)

Argynnis pandora: Männchen (Olymp) Argynnis pandora: Weibchen (Askion) Argynnis pandora: Unterseite Argynnis pandora: Ei Argynnis pandora: Raupe am Ende des ersten Stadiums Argynnis pandora: Raupe nach der ersten Häutung Argynnis pandora: Habitat am Olymp (Griechenland) mit Disteln Argynnis pandora: Habitat: Distelflur in einem großen Trockengebiet im Askion-Gebirge (Nordgriechenland)

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe ernährt sich von Viola-Arten.

Lebensraumansprüche:
Argynnis pandora besiedelt trockenwarme Habitate mit Gehölzen wie Lichtungen in Trockenwäldern, buschreiche Trockenhänge und ähnliche Stellen. Die flugstarken Falter werden oft auch im Offenland in Distelbeständen bei der Nektaraufnahme beobachtet.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert meist in der Eihülle. Offenbar schlüpfen aber manche Raupen bereits im Herbst. Ausgewachen sind sie zumeist im Mai. Die Falter fliegen meist von Juni bis September, manchmal auch schon Ende Mai. Die Eiablage findet meist deutlich verzögert erst ab August statt. Die Falter sind mit etwa 8 bis 12 Wochen recht langlebig (ähnlich vieler anderer Argynnis).

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von einigen kanarischen Inseln (La Palma, Gomera, El Hierro, Teneriffa)und Nordafrika über Südeuropa, Kleinasien, den Mittleren Osten und Südrußland bis Nordindien. In Südeuropa ist Argynnis pandora in Spanien und auf dem südlichen Balkan häufig und verbreitet, sonst eher lokaler und vereinzelt. Nach Norden findet sie sich etwa bis zu den südlichsen Ausläufern der Alpen und Ungarn. Argynnis pandora verfliegt sich ganz selten noch weiter nördlich (Schweiz, Südbaden), ist hier aber nicht bodenständig.


Argynnis adippe | Argynnis aglaja | Argynnis niobe | Argynnis paphia