Details zur ausgewählten Art
Boloria napaea (Knöterich-Hochalpen-Perlmuttfalter)

Boloria napaea: Weibchen Boloria napaea: Weibchen-Oberseite Boloria napaea: Weibchen-Oberseite Boloria napaea: Weibchen-Unterseite Boloria napaea: Weibchen-Oberseite Boloria napaea: Weibchen Boloria napaea: Falter kurz nach der Eiablage Boloria napaea: Falter im Eiablagehabitat Boloria napaea: Männchen (Großglockner) Boloria napaea: Männchen (Großglockner) Boloria napaea: Balz Boloria napaea: Unterseite Boloria napaea: Ei Boloria napaea: Raupe Boloria napaea: Raupe, ausgewachsen Boloria napaea: Raupe, verpuppungsreif Boloria napaea: Puppe lateral Boloria napaea: Puppe dorsal Boloria napaea: weibliche Puppe, lateral Boloria napaea: weibliche Puppe, dorsal Boloria napaea: Habitat (Raupenfundstelle) in Graubünden auf 2500 m NN

Raupennahrungspflanzen:
Offenbar in erster Linie (ob ausschließlich?) Polygonum-Arten wie P. viviparum.

Lebensraumansprüche:
In Mitteleuropa kommt Boloria napaea nur im Alpenraum vor. Dort findet sie sich ab ca. 1700m NN in meist feuchten Alpweiden und feuchten Waldlückensystemen, oft lokaler als B. pales.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert im ersten Stadium. Sie nahm bei einem Zuchtversuch nur Polygonum an. Im Freiland sind die Larven im Juni ausgewachsen. Die Falter fliegen besonders von Juli bis Anfang September.

Gefährdung: In Mitteleuropa nur lokal und/oder reliktär vorkommend bzw. auf Sonderstandorte limitiert

Bemerkungen:
Die Gesamtverbreitung ist holarktisch. In Europa ist Boloria napaea auf die Pyrenäen (sehr selten), die Alpen und Skandinavien beschränkt (boreoalpin).


Boloria aquilonaris | Boloria dia | Boloria eunomia | Boloria euphrosyne | Boloria pales | Boloria selene | Boloria thore | Boloria titania