Raupennahrungspflanzen:
Algen, Moose, Flechten, Detritus, Blüten
Lebensraumansprüche:
In Mitteleuropa besiedelt Eilema caniola meist Städte (moosige Hausdächer) in begünstigter klimatischer Lage (Südwestdeutschland, Schweiz), daneben auch Felshänge. In Südeuropa findet sich der Falter sehr häufig und ubiquitär an felsigen Hängen, in der Macchie sowie an Feldwegen (ganz ohne Flechten), die an unbebautes Gelände angrenzen. Hier fand ich Raupen zahlreich im April und Anfang Mai, etwa in der Provence um Manosque.
Entwicklungszyklus:
Bei uns kommt es zur Ausbildung einer Generation im Juni/Juli. Im Süden fliegen hingegen zwei Generationen.
Gefährdungsursachen:
Nördlich der Alpen ist Eilema caniola recht lokal und nur gelegentlich häufiger. Bedroht ist sie hier durch übertriebene Reinhaltung von Dächern und Gemäuern sowie Verbuschung von Felshängen.
Bemerkungen:
Dier Verbreitung erstreckt sich von Nordwestafrika über Süd- und Mitteleuropa bis nach Westasien.