Hipparchia genava


Hipparchia genava: Unterseite [S] Hipparchia genava: Unterseite (Vorderflügel versteckt) [S] Hipparchia genava: Raupe [S] Hipparchia genava: Raupe [S] Hipparchia genava: Puppe [S]

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Gräsern.

Lebensraumansprüche:
Hipparchia genava bewohnt Magerrasen mit wechselndem Gehölzanteil, waldnahe, felsige Trockenrasen und ähnliche Habitate.

Entwicklungszyklus:
Hipparchia genava überwintert als halbwüchsige Raupe (L3-L4), die im Mai/Juni ausgewachsen ist. Ich fand Falter am Mont Ventoux (französische Alpen) im Juli 2002. Hier besiedelt Hipparchia genava zusammen mit Zygaena fausta und Chazara briseis einen südexponierten, sehr mageren Hang in etwa 1400m NN.

Gefährdung: vom Aussterben bedroht

Bemerkungen:
Hipparchia genava ist nur genitalmorphologisch und anhand der Verbreitung von Hipparchia alcyone zu trennen.

Hipparchia genava kommt nur in Italien, der Südwestschweiz und in Frankreich (Alpen, Massif Central, Jura) vor.

Die Verbreitung von Hipparchia alcyone reicht lokal von Marokko über die Iberische Halbinsel. Dann findet sich der Falter wieder in Osteuropa von Ostdeutschland und Ostösterreich an ostwärts. Ein lokales Vorkommen existiert z.B. in Südnorwegen.



Hipparchia alcyone | Hipparchia azorina | Hipparchia cretica | Hipparchia cypriensis | Hipparchia fagi | Hipparchia fatua | Hipparchia fidia | Hipparchia maderensis | Hipparchia semele | Hipparchia senthes | Hipparchia statilinus | Hipparchia syriaca