Raupennahrungspflanzen:
Gräser, z.B. Brachypodium, Bromus.
Lebensraumansprüche:
Coenonympha arcania besiedelt Wacholderheiden mit Gehölzsäumen, Brennen in Auwäldern, Magerwiesen mit Gehölzen und lichte Wälder. Die Falter sitzen gerne auf niedrigen Gehölzen.
Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen in einer Generation im Juni/Juli (selten noch Anfang August). Die Raupe überwintert. Ich fand solche tagsüber vereinzelt im April in Wacholderheiden am Waldrand.
Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet
Gefährdungsursachen:
In manchen Gebieten erfolgt ein deutlicher Rückgang. So ist Coenonympha arcania im Illertal mit dem Verschwinden der Brennen ausgestorben. Bis etwa 1994 hielt sie sích dort noch an der A96 im Buxheimer Wald an Autobahnböschungen, bis auch diese durch das gepflanzte Gehölzsammelsurium zugewachsen waren.
Bemerkungen:
Die Verbreitung erstreckt sich über Europa bis nach Vorderasien.