Raupennahrungspflanzen:
Fabaceae wie besonders Trifolium repens und Lotus corniculatus oder Medicago lupulina (und viele andere). Daneben aber auch Helianthemum, wie eigene Raupenfunde auf der Ostalb zeigen.
Lebensraumansprüche:
Vielgestaltig. Von Waldlichtungen und Kahlschlägen über Flachmoore und extensivere Wiesen selbst innerorts bis hin zu Trockenrasen. Allgemein in extensivem Offenland. Von Güllewiesen auf Straßenböschungen etc. verdrängt, konnte sich Polyommatus icarus im heißen Sommer 2003 etwa im Unterallgäu auch in Intensivgrünland hinein kurzzeitig stark ausbreiten. Ursache war eine schnellere Entwicklung bei trockenheitsbedingt geringerer Vegetationsdeckung und Mahdhäufigkeit.
Entwicklungszyklus:
2-4 Generationen, meist drei. Raupe überwintert und kann im April/Anfang Mai ausgewachsen auch am Tag gefunden werden.
Gefährdungsursachen:
Polyommatus icarus ist zwar stark zurückgegangen aber als immer noch häufigster Bläuling als Art noch nicht existenziell bedroht. Kommt z.B. noch auf jedem Magerrasen vor.
Bemerkungen:
Polyommatus icarus kommt von Nordafrika über ganz Europa bis Ostasien vor.