Raupennahrungspflanzen:
Fabaceae, Ericaceae, Cistaceae und Hippophaes rhamnoides. Gebietsweise strenge Beschränkung auf einzelne Gattungen. So am nördlichen Oberrhein fast nur an Sarothamnus scoparia, im Walliser Rhonetal an Hippophaes und in den Hochalpen an Helianthemum.
Lebensraumansprüche:
Offenland bis breite Waldsäume. Allgemein magere Bestände.
Entwicklungszyklus:
Ei überwintert und wird deshalb meist an verholzten Teilen abgelegt. Die Anpassung an solche Strukturen mag ein Grund für die regionale Oligophagie sein. So fand ich viele Eier im Steigerwald an verholztem Genista germanica oder auf der Täschalpe an Trieben und im Moos um Helianthemum-Polster.
Gefährdung: gefährdet
Gefährdungsursachen:
Im Tiefland vom Aussterben bedroht durch Rückggang geeigneter halboffener Strukturen (breite Waldsäume mit Ginster etc.). In den (zentralen und südlichen) Hochalpen bis über 2500 m NN wenig gefährdet.