Raupennahrungspflanzen:
Laut Literatur soll die Raupe polyphag an Sträuchern und Kräutern leben. Ich fand sie auf La Gomera u.a. Ende März zusammen mit Episauris kiliani an Myrica faya, die eben zu blühen begann. Auf La Palma fand ich Raupen an Bystropogon canariense (Lamiaceae) und eine Raupe an Cistus.
Lebensraumansprüche:
Ascotis fortunata besiedelt Lorbeerwälder, lichte Buschwälder mit Gagelstrauch und viele andere gehölzbestimmte Habitate.
Entwicklungszyklus:
Ascotis fortunata fliegt offenbar fast das ganze Jahr über und ist oft sehr häufig. Auch die Raupe ist ganzjährig anzutreffen. Tagsüber ruhen die sehr variablen Raupen entweder gut getarnt an der Pflanze bzw. dem Stamm oder - bei kleinen Sträuchern - auch am oder im Erdboden. Auf La Palma fand ich eine Raupe, aufmerksam geworden durch teilweisen Kahlfraß, tags an der Basis des etwa 30 cm hohen Cistus-Strauches flach in die Erde eingegraben. In der anschließenden Zucht fraß sie noch 5 Tage.
Bemerkungen:
Die Verbreitung erstreckt sich über die westlichen Kanarischen Inseln bis Gran Canaria, Madeira und die Azoren.
Hinweise zur Bestimmung:
Ascotis fortunata ist sowohl als Raupe als auch als Falter extrem variabel.