Details zur ausgewählten Art
Hydrelia blomieri (Bergulmenspanner)

Hydrelia blomieri: Falter (e.l. Ostalb 2010, Heubacher Steige) Hydrelia blomieri: halbwüchsige Raupe (Ostalb, Heubacher Steige, Anfang September 2010) Hydrelia blomieri: Raupe (Ostalb, Heubacher Steige, September 2010) Hydrelia blomieri: Raupe (Ostalb, Heubacher Steige, September 2010) Hydrelia blomieri: Raupe (Ostalb, Heubacher Steige, September 2010) Hydrelia blomieri: Raupe (Ostalb, Heubacher Steige, September 2010) Hydrelia blomieri: Raupe (Ostalb, Heubacher Steige, September 2010) Hydrelia blomieri: Puppe Hydrelia blomieri: Larvalhabitat auf der Ostalb, September 2010 Hydrelia blomieri: Larvalhabitat auf der Ostalb, September 2010

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt an Bergulme (Ulmus glabra). Ich fand sie am Nordabhang der östlichen Schwäbischen Alb zusammen mit den Raupen von Abraxas sylvata.

Lebensraumansprüche:
Hydrelia blomieri besiedelt schattige, luftfeuchte Stellen in Schluchtwäldern, Hangwäldern und gelegentlich in anderen Waldgebieten.

Entwicklungszyklus:
Die Puppe überwintert. Der Falter fliegen von Ende Mai bis August (besonders Ende Juni und Juli) in wohl nur einer einzigen Generation. Die Raupen werden besonders von Juli bis September mit Maximum Ende August und Anfang September gefunden. Sie sitzen meist auf der Blattunterseite sehr schattig wachsender, junger Bergulmen.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Hydrelia blomieri ist aus mehreren Gründen gefährdet. Zum einen ist die Intensivierung im Waldbau mit dichten Monokulturen und intensiver Pflege neben sonstigen Eingriffen (Straßenbau) für den Rückgang geeigneter Standorte ursächlich. Zum anderen hat das immer wieder aufflackernde Ulmensterben vielerorts das Nahrungsangebot verringert.

Bemerkungen:
Hydrelia blomieri ist lokal von England und Frankreich über Mitteleuropa und das gemäßigte Asien verbreitet. In Europa fehlt der Falter im Süden und auch in Nordskandinavien.


Hydrelia flammeolaria