Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe ist polyphag an Kräutern, bevorzugt aber wie die von Rhodostrophia vibicaria Fabaceae. Ich fand sie im Zentralwallis an Hippocrepis comosa.
Lebensraumansprüche:
Rhodostrophia calabra besiedelt warme, oft felsige Magerrasenhänge und wohl auch sandige Heiden. In Nordgriechenland fand ich Falter in mageren Straßenbanketten mit Thymian und Eiern von Hemaris croatica.
Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert. Ich fand sie im Wallis Mitte April. Die Falter fliegen von Mai bis Anfang Juli.
Gefährdung: vom Aussterben bedroht
Gefährdungsursachen:
Rhodostrophia calabra ist in Mitteleuropa durch die qualitative und quantitative Vernichtung der Magerrasen weiter bedroht.
Bemerkungen:
Rhodostrophia calabra kommt in Teilen West- und Südeuropas bis Vorderasien (Türkei etc.) vor. In Mitteleuropa kommt sie nur äüßerst lokal vor, etwa im Wallis. In Deutschland ist ein Reliktvorkommen im Mittelrhein-Mosel-Nahegebiet bekannt.