Details zur ausgewählten Art
Archiearis notha (Auen-Jungfernkind)

Archiearis notha: Männchen Archiearis notha: Falter in Ruhe Archiearis notha: Die Falter saugen gerne an feuchter Erde

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt laut Literatur an Pappeln, Weiden (Populus, Salix), vermutlich aber auch an Birke, Hasel und Erle (Betula, Corylus, Alnus), was die Bestimmung im Vergleich zu A. parthenis (an Birke) niicht gerade erleichtert.

Lebensraumansprüche:
Archiearis notha besiedelt weichholzreiche Wälder und Auen.

Entwicklungszyklus:
Die Falter überwintern fertig entwickelt in der Puppenhülle. Sie schlüpfen im Vorfrühling ab Mitte Februar bis in den April. Die Raupe lebt laut Literatur zwischen zusammengesponnenen Blättern.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Weichholz wird immer noch flächendeckend von der Forstwirtschaft als wirtschaftlich wertlos bekämpft. Auen sind fast vollständig vernichtet worden und auch die noch erhaltenen Reste degenerieren weiter (Grundwasserabsenkung, Eutrophierung).

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Spanien bis Japan.