Erebia alberganus (Prunner, 1798)


Erebia alberganus: Weibchen Erebia alberganus: Weibchen Erebia alberganus: Oberseite [N] Erebia alberganus: Oberseite M�nnchen [S] Erebia alberganus: Weibchen (Col de Var, Frankreich, Juli 2012) [N] Erebia alberganus: Unterseite [S] Erebia alberganus: Unterseite [N] Erebia alberganus: Eiablage (Col de Var, Juli 2012) [N] Erebia alberganus: Eiablage (Col de Var, Juli 2012) [N] Erebia alberganus: Eiablage (Col de Var, Juli 2012) [N] Erebia alberganus: Ei (Col de Var, Juli 2012) [N] Erebia alberganus: Jungraupe (e.l. Seealpen) [S] Erebia alberganus: Halberwachsene Raupe [S] Erebia alberganus: Raupe [S] Erebia alberganus: Raupe (Wallis) [M] Erebia alberganus: Raupe nach der letzten H�utung [S] Erebia alberganus: Raupe im letzten Stadium [S] Erebia alberganus: Raupe, prall erwachsen (Tessin) [M] Erebia alberganus: Puppe [S] Erebia alberganus: Puppe, dorsal [S] Erebia alberganus: Puppe [S] Erebia alberganus: Puppe ventral (Entwicklung ist bereits etwas fortgeschritten) [S] Erebia alberganus: Larvalhabitat im Tessin [N] Erebia alberganus: Habitat am Col de Var (Frankreich, Juli 2012) [N] Erebia alberganus: Larvalhabitat auf der Simplon-S�dseite. Hier wurden auch Raupen von Coenonympha darwiniana gefunden. [N]

Raupennahrungspflanzen:
Gr�ser, gerne Festuca-Arten.

Lebensraumansprüche:
Erebia alberganus besiedelt strauchreiche alpine H�nge, die meist in Waldn�he gelegen sind, aber teils auch rein grasige, sehr extensiv genutzte H�nge im Offenbereich. Der Falter fehlt im Nordalpenraum, geh�rt aber in den S�dwestalpen zu den h�ufigeren Arten. So fand ich Falter auf der T�schalpe (Wallis) in 1900m H�he in lichtem L�rchenwald an felsigen Offenstellen und in den Seealpen in 1400m an einem strauchigen Taleinschnitt am Fu�e eines Lavendelhanges. Die Baumgrenze wird wohl kaum deutlich �berschritten. Im Mai sind die dann schon oft ausgewachsenen Raupen meist leicht durch Nachsuche in der Basis von Festuca-Horsten aufzufinden.

Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen von (Mitte) Ende Juni bis Anfang August. Eier fand ich in den Seealpen bei der Suche nach Pyrgus bellieri an Helianthemum angeheftet. Es scheinen alle Pflanzen im Larvalhabitat belegt zu werden, besonders h�here Bl�tenk�pchen, Grasbl�ten, Fruchtst�nde oder �hnliche Pflanzenteile. Die �berwinterung erfolgt als halberwachsene Raupe. Bereits Mitte Mai 2007 fand ich im Nordtessin mehrere ausgewachsene Raupen in knapp 2000m NN in stark besonnten B�schungen, tags in der Moosschicht bzw. an der Grashorstbasis verborgen.

Gefährdungsursachen:
Erebia alberganus ist kaum gef�hrdet, nur in tiefen Lagen durch die fortschreitend intensivere Inanspruchnahme der Landschaft durch den Menschen.

Bemerkungen:
Erebia alberganus kommt lokal in Nordspanien (Kantabrisches Gebirge), in den S�dalpen, im Apennin und in Gebirgen S�dosteuropas (Bulgarien) vor.



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