Erebia neoridas

Erebia neoridas: Männchen (Cuneo, Ende August 2010) Erebia neoridas: Männchen Erebia neoridas: Männchen Erebia neoridas: Männchen (Cuneo, Ende August 2010) Erebia neoridas: Versammlung von Männchen auf Carlina acaulis (Cuneo, Ende Augiust 2010) Erebia neoridas: Weibchen (Cuneo, Ende August 2010) Erebia neoridas: Weibchen (Cuneo, Ende August 2010) Erebia neoridas: Weibchen (Cuneo, Ende August 2010) Erebia neoridas: Weibchen (Cuneo, Ende August 2010) Erebia neoridas: Weibchen (Cuneo, Ende August 2010) Erebia neoridas: Weibchen Erebia neoridas: Weibchen (Cuneo, Ende August 2010) Erebia neoridas: Weibchen Erebia neoridas: Ei Erebia neoridas: Ei nach einigen tagen Erebia neoridas: L1 Erebia neoridas: L1 Erebia neoridas: Jungraupe nach der Überwinterung Erebia neoridas: Jungraupe lateral Erebia neoridas: Jungraupe nach der Überwinterung Erebia neoridas: halbwüchsige Raupe Erebia neoridas: halbwüchsige Raupe Erebia neoridas: Raupe im vorletzten Stadium Erebia neoridas: Raupe im vorletzten Stadium Erebia neoridas: Raupe im vorletzten Stadium Erebia neoridas: Raupe nach der letzten Häutung Erebia neoridas: Raupe nach der letzten Häutung Erebia neoridas: Raupe Erebia neoridas: Raupe Erebia neoridas: Raupe Erebia neoridas: Raupe Erebia neoridas: Raupe Erebia neoridas: Raupe Erebia neoridas: Puppe Erebia neoridas: Puppe Erebia neoridas: Puppe dorsal Erebia neoridas: Habitat in den südwestlichen Alpen bei Cuneo in ca. 1300m NN, Ende August 2010

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe ernährt sich von trockenresistenten Gräsern, besonders horstbildenden (Festuca etc.).

Lebensraumansprüche:
Erebia neoridas besiedelt trockenheiße Lokalitäten, besonders Hänge mit Trocken- und Steppenrasen. Manchmal fiendet man die Falter auch auf Lichtungen in trockenen Bergwäldern. Der Falter fliegt zwischen 500 und 2100m NN (meist unterhalb von 1700m NN).

Entwicklungszyklus:
Die Falter fliegen im Spätsommer von Ende Juli bis Ende September mit Schwerpunkt Mitte bis Ende August. Die Eier werden an trockene und auch lebende Grashalme in Bodennähe gekittet. Die Jungraupe überwintert (L1 oder L2). Die Raupen sind Ende Juni oder im Juli ausgewachsen.
Die Falter besuchen oft in großer Anzahl Blüten (Carlina acaulis, Centaurea etc.).

Gefährdungsursachen:
In tieferen Lagen verliert Erebia neoridas ständig Habitate durch den Expansionsdrang des Menschen (Überbauung, Intensivierung), andererseits aber auch durch Aufgabe extensiver Bewirtschaftung (Spätmahd, Beweidung) und nachfolgender Verwaldung. Insgesamt ist Erebia neoridas aber noch relativ verbreitet und nicht akut bedroht.

Bemerkungen:
Erebia neoridas ist vor allem in den Südwestalpen (Italien/Frankreich) verbreitet. Besonders häufig ist sie etwa in Teilen der Alpi marittime (Italien). Daneben kommt sie lokal in Zentralitalien, im Massif Central, in den Pyrenäen und im Kantabrischen Gebirge (Spanien) vor.


Erebia aethiops | Erebia alberganus | Erebia cassioides | Erebia claudina | Erebia epiphron | Erebia epistygne | Erebia eriphyle | Erebia euryale | Erebia flavofasciata | Erebia gorge | Erebia ligea | Erebia manto | Erebia medusa | Erebia melampus | Erebia meolans | Erebia mnestra | Erebia montana | Erebia nivalis | Erebia oeme | Erebia pandrose | Erebia pharte | Erebia pluto | Erebia pronoe | Erebia scipio | Erebia sthennyo | Erebia styx | Erebia sudetica | Erebia triaria | Erebia tyndarus