Details zur ausgewählten Art
Erebia manto 

Erebia manto: Männchen Erebia manto: Männchen-Oberseite Erebia manto: Männchen-Unterseite Erebia manto: Männchen-Unterseite Erebia manto: Weibchen-Unterseite Erebia manto: Weibchen-Unterseite Erebia manto: Kopula (Großglockner) Erebia manto: Kopula (Großglockner, August 2009) Erebia manto: Ei an Kelchblattoberseite von Geranium sylvaticum (Kanisfluh, Bregenzer Wald, 1800m NN, August 2009) Erebia manto: Ei (Kanisfluh, Detail) Erebia manto: Ei Erebia manto: L1-Raupe Erebia manto: L2-Raupe Erebia manto: Raupe im vorletzten Stadium Erebia manto: Raupe im vorletzten Stadium (überwinterungsreif) Erebia manto: Raupe im letzten Stadium Erebia manto: Raupe im letzten Stadium Erebia manto: Raupe lateral Erebia manto: Puppe lateral Erebia manto: Puppe ventral Erebia manto: Puppe dorsal Erebia manto: Habitat in den Allgäuer Alpen Erebia manto: Habitat an der Großglockner-Hochalpenstraße, Kärnten, 2100m NN, August 2009)

Raupennahrungspflanzen:
Gräser mittlerer bis höherer Produktion wie Anthoxanthum, Poa, Phleum usw.

Lebensraumansprüche:
Meist extensiv beweidete, aber teilweise ziemlich fette und oft mesophile bis mäßig feuchte Wiesen und Weiden im Alpenraum ab etwa 1000 m NN bis über 2000m. Im Allgäu ist Erebia manto häufig, auch auf vielen Randbergen wie der Nagelfluhkette.

Entwicklungszyklus:
Es wird eine Generation mit Faltern ab Juli ausgebildet (gelegentlich auch schon Ende Juni und meist noch im ganzen August). Die Eier werden an Grashalme und oft auch in einigen Dezimeter Höhe an Blüten und vertrocknete Pflanzenteile gekittet. Im August 2009 belegte ein Weibchen mehrfach Fruchtstände von Geranium sylvaticum (Kanisfluh, Vorarlberg, 1800m NN). Allgemein überwintern die Ei-Raupen nach dem Schlupf (selten noch in der Eihülle)und sind bis Anfang oder Ende Juni ausgewachsen.

Gefährdungsursachen:
Erebia manto ist in den meisten Gebieten nur schwach gefährdet (durch Intensivierung und Tourismus).

Bemerkungen:
Die Gesamtverbreitung erstreckt sich über die Gebirge Nordspaniens (Kantabrisches Gebirge, Pyrenäen), Frankreichs (Pyrenäen, Massif Central, Vogesen) über den Alpenraum (am häufigsten in den Nordalpen)bis zu den Karpaten und zum Nord-Balkan.


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