Details zur ausgewählten Art
Episema glaucina (Graslinieneule)

Episema glaucina: Männchen (e.l. Provence 2010, f. unicolor) Episema glaucina: Männchen (e.l. Provence 2010, f. unicolor) Episema glaucina: Eier Episema glaucina: Eiraupe Episema glaucina: Raupe (Provence, April 2010) Episema glaucina: Raupe (Provence, April 2010) Episema glaucina: Raupe Episema glaucina: Raupe Episema glaucina: Raupe Episema glaucina: Raupe (Provence, April 2010) Episema glaucina: Raupe Episema glaucina: Puppe (Provence 2010) Episema glaucina: Puppe Episema glaucina: Habitat Episema glaucina: Habitat zur Raupenzeit Episema glaucina: Habitat: verräterisch abgebissener Blütenstängel

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben an Muscari (Traubenhyazinthe) und Anthericum (Graslilie).

Lebensraumansprüche:
Episema glaucina bewohnt extensive Wiesen, Trockenrasen, Steppenheiden und ähnliche Standorte der Nahrungspflanze.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert. Ich fand sie halb- bis ganz erwachsen Ende April im Wallis in einem Muscari-Bestand, wo sie tagsüber einige Millimeter bis Zentimeter eingegraben waren und sich nur durch wenige abgebissene Stängel verrieten. Die Raupe liegt dann als Präpuppe bis in den Spätsommer, so dass die Falter ab Mitte August bis Mitte Oktober fliegen. Dabei gilt als Faustregel, dass je jeißer und tief gelegener der Fundort, desto später die Flugzeit. Die Verpuppung ist somit vermutlich an das Eintreten der ersten kühlen Nächte im Spätsommer oder Herbst gebunden. Die Jungraupe überwintert.

Gefährdung: gefährdet

Gefährdungsursachen:
Durch Rückgang der extensiven Habitate hat Episema glaucina bereits massive Bestandseinbußen erlitten.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von Marokko über Süd- und Mitteleuropa bis Vorderasien.