Lamprotes c-aureum (Wiesenrauten-Goldeule)

Lamprotes c-aureum: Falter Lamprotes c-aureum: Falter Lamprotes c-aureum: Falter Lamprotes c-aureum: Falter Lamprotes c-aureum: Falter Lamprotes c-aureum: Jungraupe Lamprotes c-aureum: halbwüchsige Raupe Lamprotes c-aureum: halbwüchsige Raupe Lamprotes c-aureum: Raupe Lamprotes c-aureum: Raupe Lamprotes c-aureum: Raupe Lamprotes c-aureum: Raupe Lamprotes c-aureum: Puppe Lamprotes c-aureum: Puppe dorsal Lamprotes c-aureum: Habitat: austreibende Thalictrum aquilegifolia Ende April (2 Raupen) Lamprotes c-aureum: Habitat: Auwaldrest an einem Bach bei Memmingen

Raupennahrungspflanzen:
Thalictrum aquilegifolium, seltener weitere Thalictrum-Arten oder Aquilegia sp.

Lebensraumansprüche:
Lamprotes c-aureum ist ein Bewohner der Auwälder, Bruchwälder, Galeriewälder an Bächen, Feuchtflächen an Waldrändern und von feuchten Senken in Wäldern.

Entwicklungszyklus:
Die Jungraupe überwintert. Ausgewachsene Raupen beobachtete ich im Mai. Sie sitzen meistens an der Blattunterseite oder nach unten hängend am Blattsiel, meist in typischer U-Stellung. Der Falter fliegt von Mitte Juni bis Anfang August.

Gefährdung: stark gefährdet

Gefährdungsursachen:
Die meist sehr kleinflächigen Habitate sind sehr schnell durch Abholzung, Verfichtung, Ablagerung und Eutrophierung zerstört. Lamprotes c-aureum wird deshalb immer seltener. Die Fundstellen müssen kartiert und in ihrem ursprünglichen Zustand belassen werden.

Bemerkungen:
Die sehr lokale Art kommt in Deutschland unter anderem im Voralpenland, an der Donau oder am Oberrhein vor.
Die Gesamtverbreitung reicht von Mittel- und Osteuropa bis nach Westsibirien.