Polia bombycina

Polia bombycina: Falter (Wallis) Polia bombycina: Falter (Wallis) Polia bombycina: Falter (Wallis) Polia bombycina: Falter Polia bombycina: halbwüchsige Raupe (Kanisfluh, 03. Oktober 2009) Polia bombycina: halbwüchsige Raupe (Kanisfluh, 03. Oktober 2009) Polia bombycina: halbwüchsige Raupe (Kanisfluh, Oktober 2009) Polia bombycina: halbwüchsige Raupe (Kanisfluh, Oktober 2009) Polia bombycina: Raupe. Der charakteristische, rotbraune Kopf ist hier nicht sichtbar. Polia bombycina: Raupe vor der Verpuppung. Die Zeichnung ist ziemlich verblasst. Polia bombycina: Raupe (Wallis) Polia bombycina: Raupe (Kopf) Polia bombycina: Fraßbild im Frühjahr an Pulsatilla. Die Raupe sitzt unterhalb am Boden unter Moos und Streu. Ähnlich verhält sich auch P. serratilinea Polia bombycina: Puppe (Wallis) Polia bombycina: Habitat auf der Kanisfluh im Mai 2010: In den Magerrasen sind die Raupen nicht selten, aber nach der Überwinterung tagsüber in der Streuschicht versteckt.

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe lebt polyphag in der Krautschicht. Im Frühjahr frisst sie gerne an Blüten von Pulsatilla (im Wallis oft beobachtet). Sie kann dann auch an jungen Büschen hochsteigen (nachts).

Lebensraumansprüche:
Polia bombycina besiedelt Magerrasen, Felshänge, Sandheiden, Moore und ähnliche nur extensiv bewirtschaftete Habitate.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert, die Falter fliegen im Juni und Juli. Ich fand die Jungraupen Anfang Oktober 2009 in etwa 1700m NN auf der Kanisfluh recht zahlreich in den Magerwiesen. Nach der Überwinterung wies ich sie im April im Wallis zusammen mit solchen von Polia serratilinea an der Basis von befressenen Küchenschellenblüten (Pulsatilla) unter Moos nach.

Gefährdung: stellenweise zurückgehend bzw. gefährdet

Gefährdungsursachen:
Extensive Habitate werden immer weiter reduziert, so dass Polia bombycina wie viele weitere Falterarten immer weiter zurückgeht.

Bemerkungen:
Die Verbreitung reicht von den Pyrenäen über weite Teile Europas (fehlt etwa in Mittel- und Süditalien) bis Japan.


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