Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen leben oligophag an Laubgeh�lzen, sind dabei aber wesentlich eingeschr�nkter als Amphipyra pyramidea. Ich fand Raupen fast nur an Ligustrum vulgare und seltener Lonicera xylosteum (Illertal).
Lebensraumansprüche:
Amphipyra perflua ist an unterholzreiche, lichte W�lder (Auw�lder, Schluchtw�lder, Hangw�lder, Schneeheide-Kiefernw�lder etc.) gebunden.
Entwicklungszyklus:
Das Ei �berwintert. Raupen sind von Mai bis in den Juni zu finden, vermutlich aber auch schon Ende April. Die Falter fliegen ab Juli bis in den September.
Gefährdung: gefährdet
Gefährdungsursachen:
Amphipyra perflua ist au�erhalb der Alpen stark gef�hrdet. Ursache ist die moderne Waldwirtschaft, die keine lichten, weniger produktiven und an S�umen reiche Best�nde mehr duldet sowie die Eutrophierung der Landschaft und die Vernichtung gro�fl�chiger Auw�lder. An der Iller konnte Amphipyra perflua beispielsweise bei Memmingen in einem kleinen LSG �berleben, wo sich die Bedingungen aber derzeit immer mehr verschlechtern. Auf der gegen�berliegenden baden-w�rttembergischen Seite, wo an der Iller schon seit Jahrzehnten dichte und dunkle Fichtenstangen�cker dominieren, kommt sie hingegen nur mehr in einem schmalen Streifen zu Bayern hin direkt am Flu� noch vor.
Bemerkungen:
Amphipyra perflua ist von Mitteleuropa bis Japan verbreitet. In Deutschland ist sie sehr lokal und selten und findet sich vor allem in den Alpent�lern, entlang einiger dealpiner Fl�sse und im Jura.