Raupennahrungspflanzen:
Die Raupen ernähren sich von Gräsern wie Molinia oder Calamagrostis.
Lebensraumansprüche:
Vielgestaltig. Apamea crenata besiedelt von Gräsern bestandene, eher ungemähte und feuchte bis mesophile Stellen wie Feuchtwiesen, Flachmoore, Waldsäume, Kahlschläge u.a.
Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert und ist auch im Winter aktiv. Ich klopfte vielfach Raupen auf der Schwäbischen Alb (Kreis Heidenheim) auf Waldlichtungen von diversen Gräsern (Molinia, Calamagrostis, Phalaria) (September bis Anfang November). Im Frühjahr (April) fand ich sie ausgewachsen am Boden in der Wurzelhalsregion von Deschampsia caespitosa.
Gefährdungsursachen:
Apamea crenata ist weit verbreitet und nicht gefährdet.
Bemerkungen:
Apamea crenata ist in Europa und Asien bis Japan weit verbreitet, findet sich aber mehr in kühlen Gegenden und meidet heiße Gegenden bzw. kommt hier nur in den gebirgen vor.