Details zur ausgewählten Art
Apamea lateritia (Ziegelrote Grasbüscheleule)

Apamea lateritia: Falter (Wallis) Apamea lateritia: Falter (Wallis) Apamea lateritia: Falter Apamea lateritia: halbwüchsige Raupe (Wallis) Apamea lateritia: Raupe Apamea lateritia: Raupe Apamea lateritia: Raupe Apamea lateritia: Puppe Apamea lateritia: Puppe (Kremasterregion) Apamea lateritia: Larvalhabitat im Wallis auf 2100m NN an einer wechselfeuchten Böschung Apamea lateritia: besiedelter Grasbüschel (Wallis, 2100m NN, Ende Mai 2009) Apamea lateritia: Habitat im Wallis Ende Mai 2009 in 2100m NN

Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe ernährt sich von horstbildenden Gräsern.

Lebensraumansprüche:
Apamea lateritia besiedelt verschiedene, nur extensiv genutzte Grasfluren. Wichtig scheinen etwa Borstgrasrasen, Böschungen, Steinfluren, Heiden und verheidete Hochmoore zu sein. Apamea lateritia kommt zwar gelegentlich auch in tiefen Lagen vor, ist aber doch mehr ein Tier der Mittelgebirge ab etwa 400m NN. In den Alpen fand ich Raupen in 2100m NN.

Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert und ist meist im Mai oder Juni ausgewachsen (je nach Höhenlage). Sie leben in einem Gehäuse in der Wurzelhalsregion der Grasbüschel. Die Falter fliegen ab Ende Juni bis August.

Gefährdungsursachen:
In den Alpen ist Apamea lateritia nicht gefährdet. In tieferen Lagen ergibt sich durch den allgemeinen Rückgang an nährstoffarmen Habitaten eine gewisse Gefährdung.

Bemerkungen:
Apamea lateritia ist in Europa und dem gemäßigten Asien bis Japan weit verbreitet. In Südeuropa kommt der Falter aber nur lokal in den Gebirgen vor.


Apamea aquila | Apamea characterea | Apamea crenata | Apamea furva | Apamea illyria | Apamea lithoxylaea | Apamea monoglypha | Apamea remissa | Apamea rubrirena | Apamea scolopacina | Apamea sordens | Apamea sublustris | Apamea unanimis