Raupennahrungspflanzen:
Die Raupe befrisst Gräser, auch Getreide und Mais. Vor der Überwinterung werden zunächst gerne unreife Früchte gefressen. Später sind die Raupen nachts meist am Boden zu finden.
Lebensraumansprüche:
Apamea sordens kommt hauptsächlich im Offenland vor und ist wenig wählerisch. Ich klopfte junge Raupen im August von Dost in einem Halbtrockenrasen. Das Spektrum reicht von feucht bis trockenwarm.
Entwicklungszyklus:
Die Raupe überwintert in verschiedenen Stadien und die Falter fliegen ab Anfang/Mitte Mai bis Juli.
Gefährdungsursachen:
Apamea sordens ist häufig und nicht bedroht. Schädlich wird sie allerdings heute im Zeitalter der Agrochemie kaum mehr.
Bemerkungen:
Die Verbreitung erstreckt sich über weite Teile Europas und Asiens einschließlich Japan.